Aktuelles

Diabetes-Messe 2014 in Münster

DIABETES MESSE 2014 in Münster

Diabetes und Depression als „gefährliches Duo“

Für das Bundesforschungsministerium sind sie ein „gefährliches Duo“: Zwischen Diabetes und Depression besteht eine unselige Verbindung. „Je nach Studie leiden zehn bis 25 Prozent der Diabetiker unter einer Depression“, erklärt Prof. Peter Zwanzger von der Uniklinik Münster (UKM). Die DIABETES MESSE in Münster, Messe und Congress Centrum Halle Münsterland, geht diesem Zusammenhang auf den Grund, und zwar sowohl auf dem Fachkongress am 14. und 15. März als auch beim Patiententag am Sonntag, 16. März.

Auf dem Patiententag am 16. März 2014  erfahren Interessierte, wie sich ein Burnout, der als ein Stresszustand zu einer Depression führen kann, von einer eigentlichen Depression abgren-zen lässt und welche  Möglichkeiten die Psychotherapie bietet. Hier will Professor Zwanzger mit Klischees aufräumen. So werde eine Depression nicht gleich mit Medikamenten behan-delt. „Beobachten und abwarten“ laute, bei leichteren Fällen, die Devise, auf die eine psychotherapeutische Beratung oder eine umfangreichere Psychotherapie folge. „Ist dennoch eine Behandlung mit Medikamenten notwendig, stehen rund 25 unterschiedliche, gut verträgliche Antidepressiva zur Verfügung“, betont er.

In den Vorträgen der Deutschen Diabetes-Hilfe NRW gibt es Informationen über Wirksamkeit und Therapiesicherheit von Arzneimitteln, die besondere Gefahr des Vorhofflimmerns bei Diabetikern sowie wichtige Informationen für Berufstätige mit Diabetes. Der DDH-M Landesverband bietet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Diabetes Stiftung und der Uni-Klinik Münster einen Präventionsparcours mit vielen Gesundheitstests an, darunter auch am Diabetes-Info-Mobil, das die Besucher am Stand der DDH-M erwartet.

Mehr Informationen zur DIABETES MESSE finden Sie unter www.diabetes-messe.com.

(Quelle: Pressemitteilung MCC Halle Münsterland)

Foto: © Peter Grewer
Prof. Dr. Peter Zwanzger




Diabetes Programm Deutschland - Trainingszeitraum verlängert!

Neuigkeiten für Interessenten am Diabetes-Laufprogramm:

Das Training im Jahr 2014 erstreckt sich nun über 9 Monate: Die erste Trainingswoche beginnt bereits am 17. März 2014. Enden wird das Programm am 12. Dezember 2014. In der Vor- und Endphase (17.03.-28.04.2014 sowie 14.09.-12.12.2014) findet das Training einmal wöchentlich statt, in der Hauptphase wird es zwei Trainingseinheiten geben.

Die Online-Anmeldung wird im Februar 2014 starten. Alle bisherigen Teilnehmer werden rechtzeitig mit allen wichtigen Informationen versorgt. Alle Neuigkeiten sind auf der Home-page nachzulesen. Neuinteressenten können unter info@diabetes-programm-deutschland.de weitere Fragen klären und sich für das Diabetes Programm Deutschland (DPD) vormerken lassen.

Informationen: www.diabetes-programm-deutschland.de




Diabetesberatung auf Rädern

Bitte unterstützen Sie unser aktuelles Projekt:

Diabetesberatung auf Rädern

Nähere Informationen finden Sie hier:




EPMA-Kongress 2013 - DDH-M NRW ist international vertreten

P R E S S E M I T T E I L U N G
Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes Landesverband NRW e.V.
 
 
EPMA 2013
 
DDH-M NRW international vertreten
 
Ende September trafen sich in Brüssel die Mitglieder der European Association for Predictive, Preventive and Personalised Medicine (EPMA), um rund um das Thema „Prädiktive, Präventive und Personalisierte Medizin“ Forschungsergebnisse vorzustellen und gezielte Maßnahmen im Hinblick auf das von der Europäischen Kommission geplante Programm zur Personalisierten Medizin „Horizon 2020“ (Start 2014) auf den Weg zu bringen.
 
Auf dem EPMA-Gipfeltreffen am 19. September im Europäischen Parlament wurde die Entwicklung der Bemühungen um eine Konsolidierung der verschiedenen Team Player (Wissenschaftler, Mediziner, Patienten, Vertreter der Europäischen Kommission, Politik und Medien) seit dem letzten EPMA-Kongress vor zwei Jahren vorgestellt.
 
Globaler Aktionsplan der WHO
 
Eine zunehmend älter werdende Gesellschaft mit einer wachsenden Zahl an Erkrankungen führt zu immer mehr steigenden Kosten im Gesundheitswesen. Wie dramatisch die Entwicklung ist, zeigt der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation WHO, Prof. Dr. Hiroyasu Iso. 36 Millionen Menschen – das sind 63 Prozent aller Todesfälle – sterben infolge chronischer Erkrankungen. Die WHO hat daher einen globalen Aktionsplan aufgestellt mit dem Ziel, in einem Zeitraum von 10 Jahren (ab 2015) präventive Maßnahmen im Hinblick auf Ernährung, Bewegung, Reduzierung von Alkohol- und Tabakkonsum zu initiieren. Die drei wesentlichen Säulen dieser Maßnahmen sind Vorsorge/Kontrolle, Prävention und Versorgung. Ziel ist es unter anderem, Diabetes und Übergewicht zu reduzieren, eine bessere Blutdrucküberwachung durchzuführen und den Medikamentengebrauch auf den Prüfstand zu stellen. In Japan, so Iso, konnte durch gezielte Präventionsmaßnahmen das Schlaganfallrisiko deutlich gesenkt werden.
 
EU fördert Personalisierte Medizin
 
Die Europäische Union (EU) hat sich bereits in den vergangenen Jahren dieser wachsenden Herausforderungen angenommen. Die für Forschung, Innovation und Wissenschaft zuständige EU-Kommissarin Patricia Reilly macht deutlich, welchen vorrangigen Stellenwert die Personalisierte Medizin dabei einnimmt. Das Wissen um die molekularen und technologischen Mechanismen sowie eine gezielt durchführbare Diagnostik verbessern die Vorhersehbarkeit (Prädiktion) und Prävention von Krankheiten. Die EU beabsichtigt, Forschung und Innovation konsolidiert zu fördern mit dem Ziel der Einführung der Personalisierten Medizin als einem nachhaltigen und ökonomisch effektiven Prozess. Dazu bedarf es der langfristigen Zusammenarbeit von Experten sowie adäquater politischer Regelungen und einen Informationsaustausch zwischen den Vertretern der gesundheitlichen Versorgungssysteme und der politischen Entscheidungsträger, referiert Henri Malosse, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses. Ziel ist es, für alle europäischen Bürger soziale Bedingungen zu schaffen, die die Lebensqualität und Versorgungsqualität verbessern sowie die Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen optimieren. EPMA bringt dieses Bestreben, so Malosse, entscheidend voran. Für EPMA-Generalsekretärin Prof. Dr. Olga Golubnitschaja von der Universitätsklinik Bonn steht dabei in erster Linie der Patient als Anwender von im Rahmen Personalisierter Medizin zum Einsatz kommenden Maßnahmen im Fokus dieses Entwicklungsprozesses.
 
DDH-M präsentiert Präventionsarbeit
 
Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) war durch Martin Hadder und Ursula Breitbach als geladene Gäste und Patientensprecher auf dem EPMA-Meeting vertreten. Sie stellten die Arbeit des Landesverbandes während der letzten beiden Jahre vor und gaben einen Ausblick auf künftige Vorhaben. Gegenstand der Präsentation war neben der Neugründung von DDH-M die Präventionsarbeit im Rahmen der Projekte „Diabetesberatung auf Rädern“ in Kooperation mit diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und „Diabetes in der Schule“ in Kooperation mit dem Deutschen Diabetes-Zentrum, Düsseldorf, und einer Krankenkasse. Im Fokus stand zudem die Beratungs- und Präventionsarbeit mit dem Diabetes-Info-Mobil sowie die von der Dachorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe initiierte politische Kampagne „Diabetes stoppen – jetzt!“. Die Vertreter der Selbsthilfe konnten dabei zeigen, wie wichtig für diese Arbeit die Kooperation mit Dach- und Fachverbänden, wissenschaftlichen und sozialen Einrichtungen, Behandlern, Apothekern und Kostenträgern ist.
 
„Horizon 2020“
 
Auf dem EPMA-Kongress am Folgetag stellte Irene Norstedt, Leiterin des Referates für Personalisierte Medizin der Europäischen Kommission, das 2014 startende Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“ vor. Mit diesem Programm beabsichtigt die Europäische Kommission, die medizinischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Gesundheitssysteme durch die Förderung wissenschaftlich und technisch notwendiger Maßnahmen im Rahmen der Personalisierten Medizin kosteneffektiver, aber auch zu einem besseren Nutzen für die Patienten lenken zu können.
 
In weiteren Vorträgen wurden spezifische Aspekte Prädiktiver, Präventiver und Personalisierter Medizin zu verschiedenen Krankheitsbildern, aber auch Methodik, Labortechnik, Wirtschaftlichkeit und Ethik näher beleuchtet. Vertreter aus verschiedenen Ländern berichteten über den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich des Diabetes Mellitus und seiner Folgeerkrankungen

 
(Weitere Informationen über das EPMA-Gipfeltreffen und den EPMA-Kongress finden Sie unter www.epmanet.eu)
 

 

 
EPMA-Gipfel unter dem Vorsitz von EPMA-Präsident Dr. Vincenzo Costigliola und
Generalsekretärin Prof. Dr. Olga Golubnitschaja


 
WHO-Vertreter Prof. Dr. Hiroyasu Iso


 
EPMA-Präsident Dr. Vincenzo Costigliola und Irene Norstedt, Referatsleiterin
Personalisierte Medizin der EU-Kommission


 
v. li. Dr. Katrin Kraatz (Kirchheim-Verlag), Ursula Breitbach, Martin Hadder (DDH-M
NRW), Prof. Dr. Olga Golubnitschaja (Generalsekretärin EPMA), Dr. Kurt
Krapfenbauer (Vize-Präsident EPMA)

 

Kontakt::
 
DDH-M Landesverband NRW e.V.
Johanniterstr. 45, 47053 Duisburg
Tel.:  0203 608 44-0
Mail: nrw@ddh-m.de




Projekt: Lerntagebuch - RWTH Aachen

Aachener Learning Community 'Innovative IT in der Medikamentenversorgung' - Projekt:  Lerntagebuch

Das Führen von Lerntagebüchern soll helfen, die Praktiken von Patienten besser zu verstehen und so zur Optimierung unseres Konzepts zur Vernetzung der verschiedenen Akteure im Bereich der Medikamentenversorgung beizutragen sowie Patientinnen und Patienten in ihrem Lernprozess zu unterstützen.

Wir suchen Menschen, die bereit wären, ein solches Lerntagebuch zu führen, um so den Prozess des Erwerbs von neuen und notwendigen Kompetenzen im Umgang mit dem Gesundheitssystem im Zusammenhang ihrer Erkrankung zu fördern.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:   http://www.wi.rwth-aachen.de/lc/lerntagebuch.php

Dr. Kai Reimers
Professor of Information Systems
RWTH Aachen University
School of Business and Economics

Phone: +49 (0)241 40 923-0, direct: -22
Email: reimers@wi.rwth-aachen.de
Web: www.wi.rwth-aachen.de




11. Düsseldorfer Diabetes-Tag am 28. September 2013

 

 
P R E S S E M I T T E I L U N G

11. Düsseldorfer Diabetes-Tag am 28. September 2013,
Handwerkskammer Düsseldorf, Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf

Patiententag zu Diabetes mellitus mit Vorträgen, Diskussionen und Fachausstellung

Düsseldorf – Der 11. Düsseldorfer Diabetes-Tag des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ), der Diabetologen aus Düsseldorf und der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)/Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., bringt Patienten, ihren Angehörigen und Interessierten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Diabetologie nahe: Mediziner informieren laienverständlich über Therapien, Begleiterkrankungen, Ernährung und Bewegung bei Diabetes. Neben einer Kochschau mit dem Chefkoch Felice L. Altrella aus Düsseldorf und der Diabetesberaterin Anna Schumacher aus Meerbusch steht eine Podiumsdiskussion „Patienten fragen – Experten antworten“ auf dem Programm. Apotheken, Pharmaunternehmen, Verbände und Vereine präsentieren sich in der Handwerkskammer Düsseldorf in einer Fachausstellung. Der Informationstag findet in diesem Jahr am Samstag, den 28. September 2013, von 9.00 bis 14.30 Uhr statt.

Bereits zum elften Mal laden das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ), die Düsseldorfer Diabetes-Ärzte und die Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M)/Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Betroffene, Angehörige und Interessierte zum Düsseldorfer Diabetes-Tag ein. Gastgeber ist wie in den Jahren zuvor die Handwerkskammer Düsseldorf. „Wir möchten auch in diesem Jahr wieder umfassend zum Leben mit Diabetes informieren und neue Entwicklungen darstellen“, sagt Professor Dr. Michael Roden, Direktor der Univ. Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, des Instituts für Klinische Diabetologie und Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums, Leibniz Zentrum für Diabetesforschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Leitthema der Veranstaltung ist Ernährung und Bewegung. „Dazu veranstalten wir eine Life-Kochschau mit dem italienischen Chefkoch Felice L. Altrella aus Düsseldorf und der Diabetesberaterin Anna Schumacher aus Meerbusch. Außerdem lernen die Besucher Ansprechpartner der Region persönlich kennen, die ihnen bei Fragen und Problemen direkte Hilfestellung bieten“, ergänzt Lothar Rupprecht von der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)/Landesverband Nordrhein-Westfalen die Zielsetzung des Patiententags.

In 15 Vorträgen in drei Sälen erhalten die Zuhörer aktuelles Wissen zur Insulin- und Tablettentherapie bei Diabetes. Die Referenten erörtern die Rolle der Ernährung und Maßnahmen bei Unterzuckerungen. Ein Themenschwerpunkt geht auf Gelenkerkrankungen bei Diabetes ein. Geplant sind außerdem aktuelle Beiträge zu Begleiterkrankungen von Augen, Nieren, Herz und Blutdruck. Außerdem werfen Referenten Fragen zur Heilung des Diabetes auf. Die Experten stehen den Besuchern während der Podiumsdiskussion „Patienten fragen – Experten antworten“ für konkrete Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es unter anderem Angebote zur Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterin-Messung, Fußberatung, einen Schlaganfall-Risikotest und ein Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene. Neben der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M), dem Deutschen Diabetes-Zentrum, Leibniz Zentrum für Diabetesforschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sind auch verschiedene Pharmaunternehmen, Apotheken, Verbände und Vereine sowie unter anderem auch die Handwerksbäcker Düsseldorf und das Sportamt Düsseldorf vor Ort vertreten. Der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) fordert im Rahmen der Kampagne „Diabetes STOPPEN – jetzt!“, die Selbsthilfe stärker zu fördern:

Kampagne „Diabetes STOPPEN – jetzt!“ – Forderungen Selbsthilfe

DDH – Menschen mit Diabetes:
www.menschen-mit-diabetes.de

Programm 11. Düsseldorfer Diabetes-Tag

Terminhinweis:

11. Düsseldorfer Diabetes-Tag

Eröffnung: Samstag, 28. September 2013, 9.00 Uhr, Saal 1

Termin: Samstag, 28. September 2013, 9.00 bis 14.30 Uhr

Ort: Handwerkskammer Düsseldorf, Georg-Schulhoff-Platz 1, 40221 Düsseldorf (Bilk)

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HIT-Studie im Deutschen Diabetes Zentrum in Düsseldorf

Untersucht werden sollen die Auswirkungen eines neuartigen Bewegungskonzeptes auf die Insulinwirkung bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko und Gesunden. Für die Studie suchen wir übergewichtige Männer (BMI > 25 kg/m²) mit Typ-2-Diabetes und Stoffwechsel-gesunde Männer im Alter von 30-65 Jahren.

Hier erfahren Sie mehr:     HIT-Studie im DDZ in Düsseldorf




Patienten-Befragung bzgl. Versorgung Diabetes mellitus Typ 2

 

AG Kardio-­Metabolische Versorgungsforschung

Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar (ÄD: Prof.Dr.M.Halle) Prof.Dr.S.Jacob POST: Kardio-Metabolisches-Institut Brombeerweg 6 78048 Villingen-Schwenningen Tel 07721 504 388 Fax 07721 504 389 kardio-metabolisches-institut@online.de

Betrifft: Patienten-Befragung bzgl. Versorgung Diabetes mellitus Typ 2

Sehr geehrter Patient,

die Behandlung des Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Herausforderung. Eine gute und sichere Einstellung der kardiometabolischen Risikofaktoren ist in der Praxis nicht immer einfach zu erreichen. Viele Faktoren spielen hier mit. So auch der „Faktor-Patient“.

Wir aus der Arbeitsgruppe kardio-metabolische Versorgungsforschung an der TUM in München führen derzeit im Rahmen einer Dissertation eine Befragung von Patienten und Ärzten durch, um die Probleme in der Praxis genauer zu erfassen. Dies wollen wir in den Monaten JUNI bis AUGUST 2013 tun.

Eine solche Befragung leistet einen wertvollen Beitrag zur Studienlage bezüglich der Versorgung von Menschen mit Diabetes. Diese Versorgung ist aufgrund der Entscheidungen in politischen Gremien wie dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zunehmend gefährdet, weil neuen Medikamenten mit innovativen Substanzen bei ungenügender Studienlage kein Zusatznutzen attestiert wird, und diese Medikamente in Deutschland dann nicht verordnet werden dürfen. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Patienten sich an dieser Befragung beteiligen.

Bitte schicken Sie uns die Fragebögen an die o.g. Adresse ... Danke! Wir bedanken uns SEHR! Für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße!

Ihre

 

 Prof.Dr.S.Jacob    und    Prof.Dr.M.Halle


Fragebogen


Diabetes Typ 1 kündigt sich durch Antikörper an


Diabetes Typ 1 kündigt sich durch Antikörper an
- Bluttest ermöglicht vorbeugende Behandlung

München/Berlin – In welchem Alter bei einem Kind ein Diabetes mellitus Typ 1 ausbricht, lässt sich jetzt erstmals genau abschätzen. In der größten internationalen Studie dieser Art fanden Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München heraus: An Diabetes Typ 1 erkranken junge Menschen innerhalb von maximal 20 Jahren nach dem ersten Auftreten sogenannter multipler Antikörper im Blut – je nach individuellen Eigenschaften früher oder später. „Unsere Erkenntnisse erlauben es, die Diagnose Diabetes Typ 1 zu stellen, noch bevor die Krankheit sich klinisch zeigt“, sagt Professor Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler aus dem Vorstand der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und Direktorin des Instituts für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München. Die frühe Erkennung biete auch Chancen für verbesserte und vorbeugende Therapien.

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung und bricht meist im Kindes- und Jugendalter aus: Die körpereigene Abwehr zerstört Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die das blutzuckersenkende Hormon Insulin produzieren. Dadurch kann der Körper den Blutzucker nicht mehr regulieren und die Betroffenen müssen lebenslang Insulin spritzen. Indikatoren des Angriffs auf die Bauchspeicheldrüse sind Abwehrstoffe, die sich im Blut bilden. „Diese Autoantikörper entwickeln sich oft schon viele Jahre vor Ausbruch des Diabetes und kündigen ihn auf diese Weise an“, berichtet Ziegler. „Einige Kinder haben bereits im Alter von drei Jahren verschiedene Autoantikörper im Blut.“ Die Institutsdirektorin begleitet in den Studien „BABYDIAB“ und „BABYDIET“ von Geburt an Kinder von Diabetikern, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben. 

Ihre jüngste Auswertung ist jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) erschienen. Dafür haben Ziegler und ihre Co-Autoren ihre Arbeiten mit zwei ähnlichen Studien aus Finnland und den USA kombiniert und so Daten von insgesamt 13 777 Kindern über einen Zeitraum von 20 Jahren verglichen. Mehr als 1000 Kinder entwickelten Antikörper. Bei 585 ließen sich mehr als ein Typ von Antikörpern nachweisen. Von diesen Kindern erkrankten 70 Prozent in den folgenden zehn Jahren an einem Diabetes Typ 1. „Nach 15 Jahren waren es bereits 85 Prozent, zum Ende der Beobachtungszeit nahezu 100 Prozent“, berichtet Ziegler. Kinder ohne Antikörper erkranken fast nie an einem Typ-1-Diabetes – das Zehn-Jahresrisiko betrug bei ihnen 0,4 Prozent.  

„Die Studie belegt, dass der Ausbruch einer Diabetes-Erkrankung häufig vorhersehbar ist“, sagt DDG-Präsident Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel. Der Nachweis der Antikörper biete eine Möglichkeit zur frühen Diagnose des Typ 1 Diabetes. Die Diagnose eines Prädiabetes könnte darüber hinaus neue Ansatzpunkte für eine Therapie ergeben, hofft Siegel. „Wir wissen heute, dass die Inselzellen nicht von heute auf morgen zerstört werden.“ Der feindliche Angriff des Immunsystems ziehe sich vermutlich über Wochen bis Jahrzehnte hin. „In dieser Zeit könnte eine Chance bestehen, wenigstens Teile der körpereigenen Insulinproduktion zu erhalten und die überschießende Immunreaktion zu kontrollieren“, ergänzt Professor Dr. med. Ezio Bonifacio vom Forschungszentrum für Regenerative Therapien an der Technischen Universität Dresden, das an der Studie beteiligt ist. 

Behandlungen mit antigen-basierter Immuntherapie werden derzeit bei Kindern und jungen Erwachsenen mit Antikörpern erprobt. „Diabetes ist eine epidemisch um sich greifende Erkrankung. Sie steht deshalb im Fokus unserer Forschung“ so Professor Dr. rer. nat. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. „Die Ergebnisse internationaler Studien zu diesem Thema zu vereinen, bringt eindeutigen Erkenntnisgewinn auf dem Weg zur personalisierten Medizin.“

Reihenuntersuchungen bei Kindern auf Antikörper wären durchaus sinnvoll, folgert  Ziegler: „Wenn wir durch Screenings die Antikörper-Träger identifizieren, ließen sich bereits jetzt schwere Stoffwechselentgleisungen verhindern.“ Aufgrund der neuen Erkenntnisse ließe sich Diabetes Typ 1 zukünftig in Krankheitsstadien einteilen und schon im präklinischen Stadium behandeln, meint Ziegler: „Wir wissen jetzt, ab wann die Uhr der Krankheit tickt und dass es keinen Weg zurück gibt – es sei denn, wir greifen wirksam vorbeugend ein.“

 

Quelle:

Anette-G. Ziegler, Marian Rewers, Olli Simell, Tuula Simell, Johanna Lempainen, Andrea Steck, Christiane Winkler, Jorma Ilonen, Riitta Veijola, Mikael Knip, Ezio Bonifacio, George-S. Eisenbarth

Seroconversion to multiple islet autoantibodies and risk of progression to diabetes in children (JAMA 2013, im Druck)




Leistungssportler mit Diabetes gesucht!

Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf untersucht die Stoffwechseleinstellung von Menschen mit Diabetes, die Leistungssport treiben. Definiton: Training an mindestens 3-4 Tagen pro Woche mit einem Umfang von mindestens 4 Stunden/Woche mit dem Ziel der Wettkampteilnahme oder der Steigerung der persönlichen Leistungsfähigkeit

Für diese Untersuchung werden noch Teilnehmer gesucht, die gebeten werden, den nachfolgenden Fragebogen auszufüllen. Der Fragebogen kann im PDF-Dokument ausgefüllt und als Email zurückgeschickt werden (karsten.muessig@ddz.uni-duesseldorf.de) oder auch per Post an: Prof. Dr. Karsten Müssig, Deutsches Diabetes-Zentrum, Auf’m Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf.

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