Aktuelles

Infotag - CGM/FGM - mit dem Diabeteswarnhund tierisch auf der Spur!

Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am:
01. Oktober 2016
16:00 Uhr bis 18:30 Uhr

im Landesbüro DDH-M NRW, Johanniter Str. 45 in 47053 Duisburg statt.

Anmeldungen bitte an das Landesbüro DDH-M in Duisburg unter 0203/608440 .
Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter: www.diabetes-warnhunde.de.

  Veranstaltungsprogramm
 




Neue Diabetestechnologien: Wann bezahlt die Krankenkasse?

Der Gemeinsame Bundesausschus­ses (G-BA) hat am 16. Juni 2016 be­schlossen, dass bestimmte Konti­nuierliche Glukose-Messsysteme (CGM) künftig von der Krankenver­sicherung bezahlt werden sollen. Hierzu müssen gewisse Vorausset­zungen erfüllt sein.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:




Fragen zur Pumpentherapie im Alter

Liebe Leserinnen und Leser,
 
die Arbeitsgruppe „CSII bei älteren Menschen mit Diabetes“ aus der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bittet um Ihre Mitwirkung und Antworten (auch Stichworte möglich) auf einige offene Fragen hinsichtlich einer altersgerechten Therapie mit einer Insulinpumpe. Ihre Mitwirkung heute ist wichtig für die Diabetesversorgung von morgen.
 

Fragen zur Pumpentherapie im Alter

 
Wie kann die Pumpentherapie altersgerechter werden, besonders wenn Kräfte nachlassen oder andere Krankheiten zum Diabetes dazu kommen? 
 
 
 
 
 
Auch Typ-1-DiabetikerInnen mit Pumpe werden wegen anderer Erkrankungen im Krankenhaus behandelt. Welche Erfahrungen haben Sie dabei mit der Pumpentherapie gemacht? 
 
 
 
 
 
Welche Sorgen machen Sie sich, wenn die Pumpentherapie im Alter eingeschränkt oder nicht durchführbar ist? 
 
 
 
 
 
Ich bin                  □ Pumpenträger/in                                      □ Mitarbeiter/in im Diabetesbereich
 
Die ersten beiden Zahlen meiner PLZ ___________
 
Fragebogen zum Ausdrucken

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2016. Senden Sie Ihre Antworten bitte an:
 
Eva Küstner                                                                                     
Lörzweiler Straße 12a
55296 Gau-Bischofsheim
oder per Mail: eva-kuestner@web.de
 
Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!
 




Verkauf von unzuverlässigen Blutzuckerteststreifen

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) urteilt:  Medisana AG und Aldi Süd gefährden die Patientensicherheit
 
Der Medizinprodukte-Hersteller Medisana AG hat eine Charge mit grob unzuverlässigen Blutzuckerteststreifen über den Discounter Aldi Süd vertrieben. Die Ungenauigkeit der Teststreifen hatte das Institut für Diabetes-Technologie Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH an der Universität Ulm (IDT) festgestellt. Die Ergebnisse des Prüflabors dürfen jetzt in einer Fachzeitschrift veröffentlicht werden – das hat das Berliner Landgericht am 21. Juni 2016 entschieden und damit eine einstweilige Verfügung der Medisana AG gegen die Publikation aufgehoben. „Dieses Urteil stärkt die Freiheit der Wissenschaft“, freut sich Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der DDG. Zugleich kritisiert Gallwitz, dass weder Medisana AG noch Aldi Süd Anstrengungen unternommen hätten, die fehlerhaften Teststreifen zurückzurufen. „Durch diese Unterlassung geht Aldi Süd das Risiko ein, Patientenleben zu gefährden“, stellt der DDG Präsident fest.

Das IDT hatte zu Jahresbeginn auf eigene Initiative hin Blutzuckermesssysteme mit Teststreifen der Charge Nummer R151018406 auf Messgenauigkeit geprüft, die von der Medisana AG hergestellt und unter dem Produktnamen „Curamed Blutzuckermessgerät Modell CM“ in den Filialen von Aldi Süd vertrieben worden sind. „Wir haben die Streifen an 100 Patienten mit Blut aus der Fingerbeere getestet“, berichtet Dr. med. Guido Freckmann, Geschäftsführer des IDT und Mitglied des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie (AGDT) der DDG. „Dabei sind wir streng nach wissenschaftlichen Standards vorgegangen.“

Mehr Informationen unter http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/presse/ddg-pressemeldungen/...
 
(Quelle: Pressemitteilung der DDG)
 




Sportschuhe an - und los!

Walken Sie lieber oder laufen Sie gern? Beides ist gut für die Diabeteseinstellung und regt den körperlichen Stoffwechsel an. Hier finden Sie:

  • unser Interview zum Thema „Bewegung tut gut – gemeinsam geht’s leichter“ mit entsprechenden Informationen zum Diabetes Programm Deutschland unter www.diabetes-programm-deutschland.de

           DDH-M Interview Bewegung
 

  • „Walking“ als gesundheitsfördernde sportliche Aktivität
Alles über den großen „WDR 4 Walking“-Tag in Nordrhein-Westfalen am 29. Mai 2016 auf dem Gelände des Baldeneysee in Essen, ausgerichtet von den Kooperationspartnern Apothekerverband Nordrhein e.V., Apothekerkammer Nordrhein und WDR 4, finden Sie unter www.wdr4-walking.de



Jetzt anmelden für das Diabetes Programm Deutschland!

Es geht wieder los. Idee und Motivation des professionellen und deutschlandweiten Sportprogramms für Menschen mit Diabetes und Prädiabetes ist es, Sport bewusst als Therapie gegen die Krankheit einzusetzen. Die Teilnehmer erwartet neben einer fachärztlichen Begleitung ein- bis zweimal wöchentliches Training mit qualifizierten Trainern in kleinen Gruppen von April bis November, ein kostenloser Startplatz für ein lokales Sportevent, ein funktionelles Sportshirt sowie die Bereitstellung von Contour NEXT Blutzuckermessgeräten. Der Selbstkostenanteil pro Person beträgt einmalig 199 Euro, was 3 Euro pro Trainingseinheit entspricht. Neben Lauf- und Walkinggruppen werden ab diesem Jahr erstmals auch Fahrradgruppen und die Teilnahmemöglichkeit am Trainingsprogramm für Angehörige angeboten.
 
Ausführliche Informationen über Programminhalte und Leistungen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.diabetes-programm-deutschland.de.
 
 




Wirtschaftliche Verordnung von Blutzuckerteststreifen

Wirtschaftliche Verordnung von Blutzuckerteststreifen
 
Um Wirtschaftlichkeitsreserven zu heben, vereinbaren Krankenkassen und Apotheken für die Abgabe von Blutzuckerteststreifen in Apotheken in NRW gestaffelte Preise. Dabei werden die Teststreifen in Preisgruppen eingeteilt. Zudem sollen Ärzte bei insulinpflichtigen Diabetikern bevorzugt Quartalsbedarfe verordnen, damit die Preisvorteile großer Packungen genutzt werden.
 
Nach der Arzneimittelvereinbarung 2016 zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) und den Krankenkassen in Nordrhein sollen Diabetiker auf ein Testgerät vom Arzt eingestellt werden, zu dem Teststreifen der günstigeren Preisgruppe benötigt werden. Der Verordnungsanteil für Blutzuckerteststreifen der günstigeren Preisgruppe soll mindestens 78 Prozent betragen. Weitere Informationen dazu und zum Orientierungsrahmen von Harn- und Blutzuckerteststreifen der KVNO hier
www.kvno.de/downloads/verordnungen/extra_arzneimittelvereinbarung2016.pdf
 
Auch in der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) gibt es eine Preisvereinbarung und Quotenregelung. Aktuelles dazu lesen Sie hier
www.kvwl.de/arzt/verordnung/arzneimittel/info/index.htm
 




Diabetes Helau!

Als vom 8. bis 14. November 2015 in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens im Rahmen der Veranstaltung zum Weltdiabetestag die erste Düsseldorfer Diabeteswoche ausgerufen wurde, hatten die Veranstalter noch ein anderes wichtiges Datum im Auge: den Auftakt der Karnevalssession am 11.11.2015. Oberbürgermeister Thomas Geisel erhielt den weltweit ersten Diabetes-Karnevals-Orden.
 
Nicht nur die Garde der Venetia und die Prinzengarde Blau-Weiß setzten ein Zeichen gegen den Diabetes, auch die bekannte Düsseldorfer Karnevalsfigur „Hoppeditz“ erwähnte die Bedeutung des Diabetes in seiner Eröffnungsrede auf dem Marktplatz. Der Vorstand des Vereins MED+, Forum Gesundheitswirtschaft Düsseldorf, hatte sich als Dankeschön etwas einfallen lassen. Sie verliehen den Karnevalisten eine ganz besondere Auszeichnung: den Diabetes-Karnevals-Orden. Auch Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel unterstützte die Aktion. Ihm wurde der erste Diabetes-Karnevals-Orden überreicht. Diese Aktion hatte damit einen ganz besonderen Multiplikatoren-Effekt für die Aufklärung über Diabetes.
 
Eine weitere Aktion im Rahmen der Veranstaltungswoche war eine Aufklärungsmaßnahme im Düsseldorfer Lessing-Gymnasium, die sich unter anderem Prof. Dr. Ingo Froböse, Deutsche Sporthochschule Köln, zum Ziel gesetzt hatte. Er sprach vor Schülern eines Leistungskurses Sport zum Thema „Muskeln machen nicht nur schön“ über die Reaktion des Körpers auf veränderte Insulinspiegel, und wie man Diabetes mit Bewegung vorbeugen kann.
 
Insgesamt zeigte die Düsseldorfer Diabeteswoche, dass Gesundheitsvorsorge viel Aktion freisetzen und, wie das Beispiel Karneval zeigte, auch „Spaß an der Freud‘“ vermitteln kann. ub
 
Foto:
OB Thomas Geisel mit Diabetes-Karnevals-Orden. Foto: Stefan Dorn

 
 




Aktion M. w. M.

Mitglieder werben Mitglieder!

Machen auch Sie mit! Bewegen Sie Menschen mit Diabetes, Angehörige und Interessierte, Mitglied im Landesverband NRW der DDH-M zu werden! Denn nur in einem mitgliederstarken Interessenverband können die berechtigten Ansprüche aller Diabetiker auch künftig erfolgreich eingefordert werden.

Pro geworbenem Neumitglied erhalten Sie 10,00 Euro als Bonus. Zudem nehmen Sie an einer Tombola teil, bei der es wertvolle Preise zu gewinnen gibt.

Aufnahmeantrag




Insulin degludec (Tresiba®) wird Ende September vom Markt genommen

Laut Pressemeldung des Herstellers Novo Nordisk wird Ende September das Basalinsulin degludec, das unter dem Namen Tresiba® bekannt ist, vom deutschen Markt genommen, weil in den Preisverhandlungen keine Einigung erzielt werden konnte. Das Medikament ist ab Oktober in Deutschland nicht mehr verordnungsfähig und nur noch über internationale Apotheken erhältlich.
 
Die Diabetesorganisationen äußerten bereits ihr Unverständnis über diese Nachricht, vor allem auch, weil „die Vertriebseinstellung (…)  nicht aus medizinischen, sondern allein aus Kostengründen“ erfolgt ist, so Prof. Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Betroffen sind 40.000 Diabetiker, die nun auf ein anderes langwirksames Insulin eingestellt werden müssen und damit auch gezwungen werden, ihre Diabetestherapie umzustellen.
 
Die Fachleute von DDG und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe raten allen hiervon Betroffenen, in der Umstellungsphase häufiger ihren Blutzucker zu messen, um Unterzuckerungen zu vermeiden. Um die Therapieumstellung rechtzeitig planen zu können, sollten die Betroffenen ihren Arzt bereits in den nächsten Wochen aufsuchen und das weitere Procedere der Behandlung besprechen.
 
Mehr erfahren Sie hier:

   Pressemitteilung DDG




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