Aktuelles

Kick-Off für Kardio-Diabetes Netz Rhein-Ruhr

Am 26. September 2018 trafen sich im Institut Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen unter der Moderation des Wissenschaftlers und Initiators Stephan von Bandemer (IAT) Vertreter aus den Bereichen Versorgungsforschung, Kardiologie, Digitales Gesundheitsmanagement und Diabetes-Selbsthilfe (DDH-M Landesverband NRW e.V.) mit dem Ziel, in der Rhein-Ruhr-Region ein Kardio-Diabetes Netz auf den Weg zu bringen.
 
Neue Versorgungsleitlinien
 
Als Folgeerkrankung und damit Nebendiagnose beim Diabetes-Patienten wurden kardiologische Erkrankungen bisher weit unterschätzt. Dabei gehören kardiologische Ereignisse beim Diabetiker zu den häufigsten Folgeerkrankungen. Umgekehrt ist Diabetes bei kardiologischen Patienten die häufigste Nebendiagnose. Umso mehr verwundert es, dass diese Erkenntnis sich bisher nicht in den Nationalen Versorgungsleitlinien zum Diabetes wiederfindet. Dies ändert sich nun. Im Oktober wurden in Berlin neue Versorgungsleitlinien (ADA/EASD) vorgestellt, die so angelegt sind, dass eine differenzierte Therapie der Diabetes-Patienten von dem kardiologischen Status und weiteren Risikofaktoren der Betroffenen abhängt.
 
Versorgungsrealität verbessern
 
Um Patienten jedoch therapeutisch entsprechend begleiten und betreuen zu können, bedarf es abgestimmter Therapieansätze, die spezielle Voraussetzungen benötigen und sich im bestehenden Versorgungssystem zurzeit noch nicht so einfach umsetzen lassen. So sollten etwa verschiedene Fachbereiche der Medizin noch enger zusammenarbeiten, zeitlich und räumlich lange Therapiewege vermieden werden und die Möglichkeiten der Kostenerstattung über die Krankenkassen vorab geklärt werden.
 
Lösungsansätze erarbeitet
 
Im Rahmen des Workshops wurde über mögliche Lösungsansätze diskutiert. So können beispielsweise digitale Managementsysteme wie telemedizinisches Monitoring und Coaching therapeutische Ansätze unterstützen oder Patienten-Hotlines bei der Terminvermittlung eine zeitnahe Versorgung voranbringen. Im Austausch mit weiteren Kooperationspartnern aus Versorgung und Gesundheitsmanagement sowie den Kardio-Diabetes Netzen, wie sie in Berlin, Hamburg und Niedersachsen gestartet sind, sollen zudem Synergien genutzt und leitliniengerechte Behandlungspfade erarbeitet und beschritten werden.
 
Bundesweite Kampagne geplant
 
Um Diabetes-Patienten über die neuen Leitlinien, kardiologische Risiken, Versorgungsangebote und Finanzierungsbedingungen aufzuklären, planen die Workshop-Teilnehmer als nächsten Schritt eine Kampagne. Die Netzwerk-Kooperationspartner DITG (Deutsches Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung) und DEGEDI (Deutsche Gesundheitsdienste/hier: kardiologische Versorgungszentren) werden sich ebenso wie der DDH-M Landesverband NRW mit ihren Netzwerken und Angeboten daran beteiligen. Unterstützen werden die bundesweite Kampagne darüber hinaus der Aufklärungs-Bus von Boehringer Ingelheim und das Diabetes-Info-Mobil des DDH-M Landesverbandes NRW. Ziel ist es, die kardiologischen Risiken bei Patienten zu reduzieren und durch die Ausweitung der Kardio-Diabetes Netze das gesundheitliche Versorgungssystem zielgerichtet zu unterstützen. ub
 




Wichtige Sicherheitsinformation zu Insulin-Pens von Novo Nordisk

Novo Nordisk hat eine dringende Sicherheitsinformation zu den Insulin-Pens NovoPen Echo® und NovoPen®5
 
Novo Nordisk hat festgestellt, dass Patronenhalterungen bestimmter Chargen der Insulinpens NovoPen Echo® und NovoPen®5 mit der Zeit Risse aufweisen oder brechen können, wenn sie mit bestimmten chemischen Substanzen – darunter auch manchen Reinigungsmitteln – in Kontakt kommen. Im Interesse der Patientensicherheit bittet Novo Nordisk daher Patienten, die einen Pen aus einer der betroffenen Chargen verwenden, die Patronenhalterung zu ersetzen.
 
Der Austausch ist wie folgt vorgesehen:
Patienten werden gebeten, eine neue Patronenhalterung für ihren NovoPen Echo® und/oder NovoPen® 5 online über die Internetseite von Novo Nordisk  www.novonordisk.de anzufordern. Alternativ können sie sich telefonisch an den Novo Nordisk Kundenservice unter der hierfür eingerichteten kostenfreien Rufnummer 0800-589 1796 oder auch an eine Apotheke wenden. Die neue Patronenhalterung erhalten sie per DHL nach Hause bzw. an die im Bestellformular angegebene Adresse, die alte Penhalterung wird mit einem beiliegenden Rückumschlag zurückgesendet. Auf der Website von Novo Nordisk finden Sie weitere Informationen www.novonordisk.de/. Hier können Sie eine neue Patronenhalterung bestellen https://www.novonordisk.com/novopenecho5/de_de/form.html.
 
Für Fragen hat Novo Nordisk eine Hotline unter der kostenfreien Rufnummer 0800/ 589 1796 eingerichtet.
 
Hier das an die Patienten gerichtete Schreiben des Herstellers:

Anschreiben NP5_NPE
 




DiaDigital jetzt online

DiaDigital, das Portal zur Bewertung von Apps rund um das Thema Diabetes, ist jetzt online. Hier finden Betroffene und Behandler einen Überblick über bereits mit einem Siegel zertifizierte Apps.
 
Wer sich gerne mit Smartphone-Apps bei Diabetes befasst und auf solides Equipment baut, der sollte einen Blick auf das neue Online-Portal DiaDigital.de werfen. App-Interessierte und -Anwender (Betroffene und Behandler), aber auch App-Entwickler können sich hier einloggen, um beim Testen von Apps mitzumachen oder auch Apps für ein Siegel vorzuschlagen. Bei dem Portal geht es um eine Plattform, die die Wünsche und Erwartungen von Anwendern und die digitalen Möglichkeiten von Herstellern in Kommunikation bringt.
 
DiaDigital hat für den Bereich Diabetes einen Kriterienkatalog aufgestellt, der die Grundbedürfnisse der Diabetiker und Behandler in medizinischem und lebensunterstützendem Nutzen an Apps umfasst. Apps können nach diesen Kriterien zertifiziert werden. Hersteller müssen dazu eine Selbstauskunft geben. Zertifizierte Apps, die bereits ein Siegel erhalten haben, sind auf DiaDigital.de abgebildet und beschrieben. Die Siegelvergabe erfolgt durch die beteiligten Diabetesverbände diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M), Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und Verband der Diabetesberatungs- und -schulungsberufe in Deutschland (VDBD).
 
Link:




Paul-Langerhans-Medaille 2017 für Professor Michael Roden

 
PRESSEMITTEILUNG
 
Professor Michael Roden mit der Paul-Langerhans-Medaille 2017 der Deutschen Diabetes Gesellschaft ausgezeichnet


Professor Michael Roden, Vorstand am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ), Leibniz-Zentrum für Diabetesforschung, Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und Vorstand des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD e.V.) erhält die höchste Auszeichnung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, die Paul-Langerhans-Medaille 2017. Mit der nach dem deutschen Pathologen Paul Langerhans benannten Medaille ehrt die Deutsche Diabetes Gesellschaft seit mehr als 40 Jahren internationale Spitzenforscher der Diabetologie.
 

Düsseldorf (DDZ) – Roden erhielt den Preis auf dem Diabetes Kongress 2017 in Hamburg, der jährlich stattfindenden wissenschaftlichen Tagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) mit rund 6.000 Teilnehmern. „Diese Auszeichnung ehrt mich sehr, besonders, da ich sie in einer langen Tradition mit namhaften Kolleginnen und Kollegen teile“, erklärte Prof. Michael Roden, Vorstand am DDZ. In seinem Vortrag zeigte Roden, wie mit Hilfe neuer Methoden die Störungen des Energiestoffwechsels beim Menschen sichtbar gemacht werden können. Diese Ergebnisse werden auch helfen, den Verlauf von Komplikationen des Diabetes wie z.B. Fettleber-Erkrankungen zu verstehen. Langfristig hoffe er als Leiter der Deutschen Diabetes-Studie, den Patienten Antworten geben zu können, wie sich Folgeerkrankungen bei Diabetes vermeiden ließen.
 
Zur Person:
Roden studierte an der Universität Wien und habilitierte sich dort über die „Modulation der hepatischen Insulinsensitivität“. Nach einem Forschungsaufenthalt als Max-Kade Fellow an der Yale Universität, USA, kehrte er nach Wien zurück, wo er ab 2004 als Vorstand der 1. Med. Abteilung und Studienkoordinator des Lehrkrankenhauses der Medizinischen Universität Wien am Hanusch-Krankenhaus tätig war und das Karl-Landsteiner-Institut für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten leitete. Im Jahr 2008 wechselte er als W3-Professor an die Heinrich-Heine-Universität nach Düsseldorf und übernahm die Funktion des Sprechers des Vorstandes des DDZ. Seit 2009 ist er zudem ein Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD e.V.). Seine Erfahrungen auf den Gebieten des Diabetes und der Endokrinologie brachte er in viele nationale und internationale Komitees ein. So ist er der Vorsitzende des Medizinausschusses des Wissenschaftsrates und war einer der Koordinatoren der Europäischen Leitlinie zur Prävention des Typ-2-Diabetes IMAGE und der EASL-EASD-EASO Leitlinie über Nichtalkoholische Fettlebererkrankungen (NAFLD).
 
Zu seinen Forschungsgebieten zählen unter anderem die Erforschung des Energiestoffwechsels des gesunden Menschen, und im Besonderen der Patienten mit Diabetes mellitus und Adipositas. Seine bahnbrechenden Ergebnisse über die Effekte von Fettinfusionen und die Fettspeicherung in der Muskulatur trugen wesentlich zur Aufklärung der Fett-induzierten Insulinresistenz des Menschen bei. In den letzten Jahren konzentrierte sich seine Arbeit auf die Funktion der Mitochondrien in Muskel und Leber, wobei er mit seiner Gruppe neue Methoden der nicht-invasiven Messung mittels Magnetresonanzspektroskopie beitrug. Seine neuesten Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Mitochondrien-Funktion den Verlauf von Komplikationen des Diabetes wie der NAFLD entscheidend beeinflusst.
 
Nicht zuletzt ist er der Leiter der Deutschen Diabetes-Studie (GDS), einer multizentrischem prospektiven Untersuchung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD e.V.) zum Diabetes mellitus und seinen Folgeerkrankungen. Für seine herausragenden Veröffentlichungen zum Thema des Stoffwechsels des Menschen und seiner Pathophysiologie erhielt Roden bedeutende internationale Auszeichnungen wie den International Novartis Award for Innovative Patient Oriented Research, den ESCI Award und den Oskar-Minkowski-Preis der EASD. Er hält desweitern Ehrendoktorate der Universitäten von Athen und Belgrad.
 
 
Fotohinweis:
Preisträger der wichtigsten Auszeichnung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, der Paul-Langerhans Medaille 2017, Professor Michael Roden.
 
(26.05.2017)
 
Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) versteht sich als deutsches Referenzzentrum zum Krankheitsbild Diabetes. Ziel ist es, einen Beitrag zur Verbesserung von Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. Gleichzeitig soll die epidemiologische Datenlage in Deutschland verbessert werden. Federführend leitet das DDZ die multizentrisch aufgebaute Deutsche Diabetes-Studie. Es ist Ansprechpartner für alle Akteure im Gesundheitswesen, bereitet wissenschaftliche Informationen zum Diabetes mellitus auf und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das DDZ gehört der „Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz“ (WGL) an und ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD e.V.).
 
Aktuelle Pressemitteilungen des DDZ finden Sie im Internet unter www.ddz.uni-duesseldorf.de
 
DDZ-Pressebilder dürfen nur für redaktionelle Zwecke unter der Führung des Bildnachweises: „Quelle: DDZ e.V.“ verwendet werden. Der Abdruck ist honorarfrei. Wir bitten jedoch um Zusendung eines Belegexemplars bzw. einen Hinweis zum Ort der Veröffentlichung. 
 
Ansprechpartner am DDZ für weitere Fragen ist:
Christina A. Becker
Pressesprecherin
Deutsches Diabetes-Zentrum (DDZ)
Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung
an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Tel.: 0211-3382-450
E-Mail: Christina.Becker@ddz.uni-duesseldorf.de
 
 
 




Pressemitteilung - Freizeiten für Kinder u.d Jugendliche

P R E S S E M I T T E I L U N G

Anmeldung zu Bodensee-Freizeit, Teen-Treff, Erlebniswoche und den Diabetes-Riding-Camps läuft

Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1: Die Anmeldung für 2017 läuft

Berlin – In Deutschland gibt es rund 31 000 Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1. Trotz der weiten Verbreitung der Stoffwechselkrankheit fühlen sich betroffene Kinder und Jugendliche und ihre Familien oft mit ihrer Krankheit allein. Auch die Teilnahme an Klassenfahrten oder Jugendreisen ist zum Teil problematisch. Um die Familien zu unterstützen, bietet die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) seit Jahren verschiedene Diabetes-Camps an. Sport, Spiel und altersgerechte Diabetes-Schulungen stehen bei allen Angeboten im Mittelpunkt, für eine fachgerechte Betreuung der Teilnehmer ist gesorgt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Für die meisten Kinder in Deutschland ist die Teilnahme an Klassenfahrt, Wandertag oder Ferienlager selbstverständlich. Doch Familien, deren Kind an Diabetes Typ 1 erkrankt ist, stellt dies auch 2017 immer noch vor Herausforderungen. Denn viele Lehrer und Erzieher scheuen sich, oft aus mangelndem Wissen, Verantwortung für ein chronisch krankes Kind zu übernehmen. In der Folge werden betroffene Kinder und Jugendliche von außerschulischen Aktivitäten ausgeschlossen oder dürfen nur in Begleitung ihrer Eltern teilnehmen. Um Kinder und Jugendliche mit Diabetes und ihre Familien zu unterstützen, organisiert diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe daher gemeinsam mit der Selbsthilfeorganisation DDH-M seit Jahren verschiedene Diabetes-Camps, bei denen die Teilnehmer eine Woche voller sportlicher Aktivitäten und altersgerechter Diabetes-Schulungen erleben können.
Den Auftakt macht traditionell die „Bodensee-Freizeit“, die vom 05. bis 09. Juni 2017 (Pfingstferien in mehreren Bundesländern) in Radolfzell (Baden-Württemberg) direkt am Bodensee stattfindet. Es gibt Plätze für 30 Kinder mit Typ-1-Diabetes von neun bis 13 Jahren.

Zum dritten Mal gibt es im Sommer zwei „Diabetes-Riding-Camps“, an denen jeweils acht Jugendliche mit Diabetes zwischen zwölf und 16 Jahren teilnehmen können. Durch den Einsatz von Therapiepferden wird bei den Riding-Camps die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer positiv unterstützt. Beide Camps finden auf der Chrom-Ranch nahe Memmingen (Bayern) statt, vom 24. bis 29 Juli und vom 31. Juli bis 05. August 2017 (Sommerferien in fast allen Bundesländern).

Bereits zum sechsten Mal findet dieses Jahr der „Diabetes-Teen-Treff“ statt. Vom 06. bis 12. Juli 2017 (Sommerferien in fast allen Bundesländern) fahren wieder 20 Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren ins Haus Hoher Golm in Baruth/Mark (Brandenburg).

Im Herbst schließt dann die „Erlebniswoche“ die Diabetes-Camps für 2017 ab: Bei dieser am längsten etablierten Freizeit von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gibt es wieder 30 Plätze für Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren. Die Erlebniswoche findet vom 22. bis 27. Oktober 2017 (Herbstferien in mehreren Bundesländern) auf der Burg Rabenstein / Fläming (Brandenburg) statt.

Weitere Informationen über die Freizeiten und ein Anmeldeformular zum Download finden Eltern auf der Website von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe unter

http://www.diabetesde.org/bodenseefreizeit
http://www.diabetesde.org/teentreff
http://www.diabetesde.org/ridingcamp
http://www.diabetesde.org/erlebniswoche

Um die Ferienfreizeit-Angebote für die Familien betroffener Kinder und Jugendlicher bezahlbar zu machen, unterstützt diabetesDE die Projekte aus Spendengeldern. So müssen die Familien nur eine geringe Selbstbeteiligung zahlen. Bitte tragen auch Sie dazu bei, dass Kinder in kindgerechter Umgebung neues Selbstbewusstsein gewinnen und Sicherheit im Umgang mit ihrer Krankheit erlangen können.

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe freut sich über Spenden zur Unterstützung der Ferienfreizeiten:
Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE59 1002 0500 0001 1888 00
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort „Ferienfreizeiten“, es sind auch Spenden für individuelle Freizeiten möglich
 
 
Ihre Kontakte für Rückfragen:
 
diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
Nicole Mattig-Fabian (Geschäftsführung)
Albrechtstr. 9
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 201 677-12
Fax: +49 (0)30 201 677-20
E-Mail: mattig-fabian@diabetesde.org
www.diabetesde.org
www.deutsche-diabetes-hilfe.de
 




Patient im Mittelpunkt der Diabetologie

Patientenperspektive 2025
 
Als einzige Patientenorganisation beteiligte sich DDH-M an der Erarbeitung des Strategiepapiers „Diabetologie 2025“. Ziel der aufgezeigten zehn Handlungsfelder ist die nachhaltige Verbesserung von Früherkennung und Prävention sowie die Sicherstellung der künftigen Versorgung. Dieses Papier ergänzt damit das Basispapier des lange geforderten Nationalen Diabetes-Plans.
 

Auf der letztjährigen DDG-Herbsttagung wurde mit der „Düsseldorfer Resolution“ ein Prozess angestoßen, in dem sich die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zusammen mit diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, dem Bundesverband der Niedergelassenen Diabetologen (BVND), dem Bundesverband der Diabetologen in den Kliniken (BVDK), dem Verband der Diabetesberatungs- und –schulungsberufe in Deutschland (VDBD), der Patientenorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) und dem Wissenschaftlichen Institut der niedergelassenen Diabetologen (WinDiab) zusammengesetzt haben, um Handlungsstrategien für die Diabetesversorgung 2025 auszuarbeiten. Im Ergebnis wurde ein Strategiepapier „Diabetologie 2025“ verfasst und auf der DDG-Herbsttagung 2016 in Nürnberg vorgestellt.
 
In einem eigenen Kapitel zur Patientenperspektive verdeutlichte DDH-M die Aufgaben der Diabetes-Selbsthilfe als die dritte nicht zu unterschätzende Säule der Gesamttherapie neben der medizinischen Diabetestherapie und der Diabetesschulung. Ehrenamtlich ausgerichtet wird der Selbsthilfe jedoch nach wie vor kein adäquater Stellenwert in Gesellschaft und Politik zugesprochen. Daraus resultieren vor allem Forderungen gegenüber der Politik nach

  • Diabetesbeauftragten, sowohl auf bundes- wie landespolitischer Ebene,
  • Stimm- und Mitwirkungsrechten in den Entscheidungsgremien in der Versorgung,
  • nachhaltigen Fördermaßnahmen zum Aufbau professioneller Selbsthilfe-Strukturen. 

DDH-M leistet Pionierarbeit
 
Im Fazit gehört der Patient in den Mittelpunkt der Diabetologie. Um diese Forderungen politisch jedoch durchsetzen zu können, bedarf es eines weiteren, sehr wichtigen Schrittes in der Selbsthilfe: der Bündelung aller vorhandenen Selbsthilfe-Aktivitäten und -Verbände zu einer einheitlich und professionell aufgestellten bundesweiten Selbsthilfeorganisation, die modern und zukunftsorientiert arbeitet. Durch ihr Mitwirken an der „Diabetologie 2025“ hat DDH-M nun ein weiteres Stück Pionierarbeit stellvertretend für alle Selbsthilfeverbände geleistet, um auch in der Politik wahrgenommen zu werden. Dennoch bedarf es für die weitere politische Interessenvertretung vor allem Mitgliederstärke, viele engagierte Mitstreiter und einen Zusammenschluss aller Aktiven, um für die Belange der Betroffenen mit einer Stimme sprechen zu können. Denn um die Zukunft der Diabetesversorgung zu sichern und Prävention zu etablieren, ist vor allem die Umsetzung der formulierten Handlungsstrategien entscheidend. Somit kommt noch viel Arbeit auf die mitwirkenden Verbände zu.
 
Die Inhalte des gesamten Strategiepapiers wird die DDH-M fortlaufend in ihrer Mitgliederzeitschrift „DDH-M aktuell“ vorstellen. ub
 
Link zum Strategiepapier: --> Diabetologie 2025

 




Wissenschaftliche Umfrage zum Thema Bluthochdruck

Die Philipps-Universität Marburg führ zum Thema Behandlung von Bluthochdruck aus Patientensicht eine Untersuchung durch. Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Behandlungspläne von PatientInnen gut eingehalten werden.  Wie gut das klappt, ist für PsychologInnen ein sehr interessantes Thema. Deshalb wenden wenden sich Studenten an Betroffene als Ansprechpartner der Deutschen Hochdruckliga.

Weitere Einzelheiten können dem nachfolgenden Link entnommen werden:
https://www.unipark.de/uc/mr_uni_marburg_psychologie_ls/432c/ospe.php?SE...
(unverschüsselter Testzugang: http://www.unipark.de/uc/mr_uni_marburg_psychologie_ls/432c/)
 
Die Voraussetzungen zur Teilnahme an der Umfrage sind:
       -von einem Arzt diagnostizierter Bluthochdruck
       -der Arzt hat Medikation gegen den Bluthochdruck verordnet 

Die Teilnahme an dieser Umfrage wird vom Landesvorstand der DDH-M NRW e.V. ausdrücklich unterstützt.
 




Infotag - CGM/FGM - mit dem Diabeteswarnhund tierisch auf der Spur!

Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am:
01. Oktober 2016
16:00 Uhr bis 18:30 Uhr

im Landesbüro DDH-M NRW, Johanniter Str. 45 in 47053 Duisburg statt.

Anmeldungen bitte an das Landesbüro DDH-M in Duisburg unter 0203/608440 .
Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter: www.diabetes-warnhunde.de.

  Veranstaltungsprogramm
 




Neue Diabetestechnologien: Wann bezahlt die Krankenkasse?

Der Gemeinsame Bundesausschus­ses (G-BA) hat am 16. Juni 2016 be­schlossen, dass bestimmte Konti­nuierliche Glukose-Messsysteme (CGM) künftig von der Krankenver­sicherung bezahlt werden sollen. Hierzu müssen gewisse Vorausset­zungen erfüllt sein.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:




Fragen zur Pumpentherapie im Alter

Liebe Leserinnen und Leser,
 
die Arbeitsgruppe „CSII bei älteren Menschen mit Diabetes“ aus der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bittet um Ihre Mitwirkung und Antworten (auch Stichworte möglich) auf einige offene Fragen hinsichtlich einer altersgerechten Therapie mit einer Insulinpumpe. Ihre Mitwirkung heute ist wichtig für die Diabetesversorgung von morgen.
 

Fragen zur Pumpentherapie im Alter

 
Wie kann die Pumpentherapie altersgerechter werden, besonders wenn Kräfte nachlassen oder andere Krankheiten zum Diabetes dazu kommen? 
 
 
 
 
 
Auch Typ-1-DiabetikerInnen mit Pumpe werden wegen anderer Erkrankungen im Krankenhaus behandelt. Welche Erfahrungen haben Sie dabei mit der Pumpentherapie gemacht? 
 
 
 
 
 
Welche Sorgen machen Sie sich, wenn die Pumpentherapie im Alter eingeschränkt oder nicht durchführbar ist? 
 
 
 
 
 
Ich bin                  □ Pumpenträger/in                                      □ Mitarbeiter/in im Diabetesbereich
 
Die ersten beiden Zahlen meiner PLZ ___________
 
Fragebogen zum Ausdrucken

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2016. Senden Sie Ihre Antworten bitte an:
 
Eva Küstner                                                                                     
Lörzweiler Straße 12a
55296 Gau-Bischofsheim
oder per Mail: eva-kuestner@web.de
 
Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit!
 




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